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Das erste Werk in englischer Sprache, in dem Zivil- und Schiedsverfahren erklärt werden, wurde von der Kanzlei Batliner und Gasser vorgestellt. Das Buch richtet sich in erster Linie an ausländische Anwaltskollegen.
shu.- Wie geht es bei liechtensteinischen Gerichten zu? Wie sind die Spielregeln, wo die Fallstricke? Fragen, die ausländische Klienten immer wieder stellen, sagen Herbert Batliner und Johannes Gasser. Die Unsicherheiten vieler Klienten und Anwaltskollegen hätten sie schliesslich dazu bewogen, einen Leitfaden zum liechtensteinischen Zivil- und Schiedsverfahren auf Englisch verfassen zu lassen und herauszugeben. Als Autoren des Buches «Ligitation and Arbitration in Liechtenstein - an introduction to offshore dispute resolution» nannte Johannes Gasser Patrick Schürmann und Harald Hick. Schürmann und Hick sind Mitarbeiter der Kanzlei Batliner und Gasser, die gestern zur Präsentation des Buchs nach Vaduz lud.
Schneller und effizienter
Als Festredner konnte Hansjörg Rück gewonnen werden. Rück ist Präsident des Oberlandesgerichts in Innsbruck und steht auch dem Obersten Gerichtshof in Liechtenstein vor. Er sprach über Neuerungen in der österreichischen Justiz, die in erster Linie darauf abzielen, die Verfahrensdauer von Zivilstreitigkeiten zu verkürzen. Der Vortrag fand bei den Gästen, fast ausschliesslich Juristen, gebührende Beachtung. Der zweite Redner, Co-Autor des Buchs Karl Kohlegger, Rücks Vorgänger als Präsident des Obersten Gerichtshofs, liess sich entschuldigen. Eine Erkrankung machte Kohlegger die Reise nach Leichtenstein unmöglich. Seine Ausführugen zum Thema «Soll Liechtenstein dem Lugano-Vollstreckungsabkommen beitreten?», wurden von Johannes Gasser vorgetragen.
Quelle: Liechtensteiner Vaterland, Vaduz / Liechtenstein
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