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Der Staatsfeiertag wird zu einem bedeutenden historischen Ereignis.
VADUZ - Der kommende 15. August wird in die Geschichtsbücher Liechtensteins eingehen. S.D. Fürst Hans-Adam II. wird S.D. Erbprinz Alois zum Staatsoberhaupt in Stellvertretung ernennen. Ein Schritt, der nicht nur im Inland mit Interesse verfolgt wird, sondern auch im Ausland Aufmerksamkeit erregt.
(Peter Kindle)
«Ich bin überzeugt, dass sich die stets sehr konstruktive Zusammenarbeit auch unter dem Erbprinzen fortsetzen wird», erklärt Regierungschef Otmar Hasler gegenüber dem Volksblatt. Die Zusammenarbeit habe bereits begonnen, denn der Erbprinz sei schon in der Vergangenheit verschiedentlich bei den regelmässigen Gesprächen wichtiger Regierungsgeschäfte zugegen gewesen.
Lebens- und Wertegemeinschaft
Regierungschef Otmar Hasler ist überzeugt, dass der 15. August 2004 ein historischer Tag in Liechtenstein wird, «an den wir uns gerne zurückerinnern. Die Übergabe der Geschäfte an Erbprinz Alois soll ein Tag des gemeinsamen Feierns sein, der uns die Lebens- und Wertegemeinschaft Liechtenstein wieder bewusst macht.»
Ein Programm in «aubergine»
Das Programm, welches gestern Freitag an alle Haushalte versandt wurde, präsentiert sich zum ersten Mal in der Farbe aubergine. Die Marke Liechtenstein repräsentiert seit Juli unser Land nach aussen und strahlt nach innen Gemeinsamkeit und Heimat aus.
So vielseitig, wie die Marke Liechtenstein ist auch das Programm am Staatsfeiertag: Nach einer Feldmesse auf der Schlosswiese mit anschliessendem Staatsakt (Ansprachen von S. D. dem Erbprinzen und Landtagspräsident Klaus Wanger) ist die Bevölkerug traditionell zu einem Aperitif beim Schloss Vaduz eingeladen.
Ab 14 Uhr findet in Vaduz das traditionelle Volksfest statt, an welchem im diesem Jahr wieder rund 30 000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden. Und ein weiterer Höhepunkt darf selbstverständlich nicht fehlen: Anstelle der Lasershow, welche im vergangenen Jahr das Feuerwerk ersetzen muss-te, werden am Sonntag in einer Woche wieder die Raketen knallen.
Schon am Tag nach dem Volksfest wird weiter an der Zukunft Liechtensteins gearbeitet. Im Volksblatt-Interview erklärte der Regierungschef die wichtigsten Agenden, welche anstehen.
Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, Schaan / Liechtenstein
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