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FBP-Regierungsratskandidat Martin Meyer im Radio Liechtenstein-Talk
TRIESEN - Universell einsetzbar, kompetent, engagiert und immer für das Wohl des Landes: So präsentierte sich FBP-Regierungsratskandidat Martin Meyer im gestrigen Mittagstalk von Radio Liechtenstein. Vom VU-Regierungsteam wollte offensichtlich noch niemand zur Diskussion antreten.
(Peter Kindle)
Eigentlich plante Radio Liechtenstein, zur Eröffnung des Wahlkampfes auf dem Landessender kontradiktorische Gespräche mit den Regierungsratskandidaten der Grossparteien FBP und VU durchzuführen. Gestern allerdings fiel der Startschuss der Diskussionssendungen mit dem FBP-Kandidaten Martin Meyer - ohne Diskussionspartner aus der VU.
Ob das VU-Regierungsteam um Spitzenkandidat Bernd Hammermann noch zu wenig fit ist für eine Konfrontation mit den Bürgerparteikandidaten? Dennoch: Auch ohne Diskussionspartner präsentierte Martin Meyer zahlreiche Entwicklungsszenarien für Liechtenstein.
Ein direkter Vergleich zwischen den einzelnen Regierungsratskandidaten wird es zu einem späteren Zeitpunkt im Radio Liechtenstein geben: Harald Reiterer erklärte auf Volksblatt-Anfrage, dass die kontradiktorischen Diskussionen nun nach der Fasnacht stattfinden sollen.
Wirtschaftsstandort sichern
«Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Liechtenstein der beste Wirtschaftsstandort bleibt», so die markige Aussage des Wirtschaftsexperten Martin Meyer in dem Landessender. Seine Aussage blieb nicht unbegründet: Das im vergangenen Jahr erarbeitete Wirtschaftsleitbild sei beileibe kein Papiertiger, sondern biete eine hervorragende Ausgangsposition, um die Standortvorteile Liechtensteins weiter zu vertiefen. «Dieses Wirtschaftsleitbild ist einzigartig und erstmalig», so Martin Meyer. Die Diskussion um die Standortqualität Liechtensteins sei die grosse Errungenschaft. Sowohl Private, aber auch Wirtschaftsverbände und Interessengruppen beteiligen sich aktiv an der Entwicklung des Leitbildes. «Nun gilt es, die Ergebnisse schnellstmöglich zu bündeln und umzusetzen», zeigte Martin Meyer seine Macherqualitäten.
Gute Ausgangslage
Liechtenstein verfüge in wirtschaftlicher Hinsicht über eine sehr gute Ausgangsposition. Die Poleposition sichere sich Liechtenstein unter anderem durch steuerliche Faktoren. «Steuern sind aber nicht alles», so Martin Meyer. «Vielmehr bringt Liechtenstein auch Lebensqualität, Infrastruktur, Grundversorgung und die Sicherheit mit. Dies zeichnet unser Land aus.»
Ebenso erfreulich sei, dass der Konjunkturaufschwung im Gange sei und Liechtenstein einen Beschäftigungszuwachs sowie Exportzugänge verzeichnen kann. «Der Konjunkturmotor läuft». Es sei dennoch wichtig, auf den Standortwettbewerb vorbereitet zu sein. «Darum ist es wichtig, die aktive Wirtschaftspolitik der letzten Jahre erfolgreich weiterzuführen.» Zur Erhaltung der wirtschaftlichen Prosperität Liechtensteins sieht Martin Meyer drei wesentliche Punkte: «Die weitere Förderung der KMUs, den Finanzplatz weiterhin stärken und eine gezielte Kommunikation nach aussen, um das positive Liechtenstein-Bild weiter zu fördern.
Früher der schnellste Mann
Marin Meyer, vor Jahren selbst schnellster 100-Meter-Läufer Liechtensteins und Kleinolympiadenteilnehmer, sprach sich gegenüber Radio Liechtenstein des Weiteren für eine verbesserte Förderung der Spitzensportler aus. «Ich kenne die Bedürfnisse. Es geht vor allem darum, die bestehenden, hervorragenden Infrastrukturen verbessert zu nutzen und zu koordinieren. Der Breitensport ist hervorragend organisiert. Dennoch denke ich, dass Spitzensport als Beruf noch besser gefördert werden soll, zumal unsere Spitzensportler Liechtensteins internationale Aushängeschilder sind.»
Der ehemalige interimistische Polizeichef Martin Meyer nahm des Weiteren dazu Stellung, dass die Ablehnung des Sicherheitszentrums keine persönliche Niederlage gewesen sei. Es sei äusserst positiv gewesen, dass Liechtenstein mit dieser Abstimmung die Möglichkeit bekommen habe, sich intensiv mit der Arbeit der Landespolizei auseinander zu setzen. Dies habe viel dazu beigetragen, die Aufgaben der Sicherheitskräfte transparent aufzuzeigen.
Quelle: Liechtensteiner Volksblatt, Schaan / Liechtenstein
Link: http://www.volksblatt.li
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