Volltextsuche: 
(Firmen, Dienstleistungen, Produkte oder Berufe wie z. B: Bank, Buchhaltung, reisen, Mazda, Arzt)

News

Südumfahrung Feldkirch: Ende Januar gehts weiter
30. November 2005

Regierungen Liechtensteins und Vorarlbergs treffen sich zu Arbeitsgespräch

Ende Januar geht das Projekt Letzetunnel in die nächste Runde. Bis dann will Vorarlberg weitere Verkehrslösungen geprüft haben, wie Landeshauptmann Sausgruber gestern bekanntgab.

von Isabell Mogliani

Gestern Nachmittag trafen sich die Regierungen von Vorarlberg und Liechtenstein zu einem Arbeitsgespräch. Dabei ging es einerseits um Problemlösungen, andererseits um den gegenseitigen Informationsaustausch. Die Kernpunkte des Gesprächs bildeten die Zusammenarbeit beim Interreg-Programm, das Projekt «Vision Rheintal» sowie Bildungsthemen. Auch die Südumfahrung Feldkirch wurde angesprochen.

Vorarlberg überprüft Varianten

Regierungschef Otmar Hasler begrüsste in der anschliessenden Pressekonferenz, dass Vorarlberg nun andere Varianten prüfe. Beide Regierungen hätten gemeinsam festgestellt, dass es einer regionalen Lösung bedarf, so Hasler.
Der Transitverkehr in Liechtenstein dürfe nicht steigen. Deswegen wolle Liechtenstein dem Problem Hand bieten, beispielsweise durch eine Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Verkehrsnetzes. Derzeit ist Vorarlberg mit der Prüfung von Varianten zum Letzetunnel beschäftigt.
Diese Prüfung hat sich verzögert, sodass eine Entscheidung nicht vor Ende Januar 2006 zu erwarten ist. Danach solle das Projekt in zügigen Schritten vorangetrieben werden, so Sausgruber, denn Feldkirch sei dringend auf eine Verkehrsentlastung angewiesen. Die Varianten, die derzeit geprüft werden, führen die Pendler näher an Feldkirch und entlasten die Bärenkreuzung im Stadtzentrum. Liechtensteins Regierungschef Otmar Hasler zeigte sich erfreut darüber, dass «Bewegung in die Sache gekommen ist».

Zusammenarbeit intensivieren

Neuigkeiten gibt es auch beim Interreg-Programm der Europäischen Union, bei dem Liechtenstein mitwirkt. Die Regierung nannte Vorarlberg gestern einen konkreten Ansprechpartner in allem, was das Interreg-Programm angeht: die Stabsstelle für Landesplanung.
Dank einer verantwortlichen Koordinationsstelle soll eine intensivere Zusammenarbeit im Rahmen des Interreg stattfinden. Bisher entsandte Liechtenstein einen Vertreter in den einmal jährlich stattfindenden Begleitausschuss. Das Land Vorarlberg zeigte sich erfreut über die Koordinationsstelle und bezeichnete sie als «eine wesentliche Bereicherung». Knapp 600 Projektträger sind im Interreg-Programm miteinander verknüpft. Liechtensteinische Projektpartner haben bisher an 32 Projekten mitgewirkt.
In Zukunft hofft Vorarlberg auf eine Zusammenarbeit mit Liechtenstein beim Projekt «Digital Stories» und dem Lehrgang Standortmanagement. Bei letzterem planen die Fachhochschule Vorarlberg, die Hochschule Liechtenstein sowie die Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Konstanz einen international anerkannten Master-Studiengang in den Bereichen Standortmanagement, Regionalentwicklung und Standortsoziologie.

Masterstudiengang in «Public health»

Ein weiterer Punkt, der gestern im Bereich der Bildung besprochen wurde, war ein neuer Masterstudiengang, der in Schloss Hofen (Lochau) angeboten werden soll. Er wird in Zusammenarbeit mit der Universität Graz und der Freien Universität Berlin aufgebaut. Der erste Semesterbeginn ist für Herbst 2006 geplant. Wer die vier Semester im neuen Studiengang absolviert, ist dann ein «Master of Public Health». Das Angebot richtet sich an Hochschulabsolventen von Studienrichtungen wie zum Beispiel Medizin, Erziehungswissenschaften und Soziologie.
In einem weiteren Punkt des Arbeitsgesprächs informierten der Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Manfred Rein über die Inhalte und Ergebnisse der zweiten Rheintalkonferenz. Dort war eine Zwischenbilanz im Planungsprozess «Vision Rheintal» gezogen worden.

Quelle: Liechtensteiner Vaterland, Vaduz / Liechtenstein
Link: http://www.vaterland.li


© 2000-2012 IDT Internet Directories Trust reg. - 9492 Eschen - Fürstentum Liechtenstein
Weitere Online-Angebote: Intereuropa.info | Euregio.li
Impressum | Sitemap | Werbung

Unsere Partner

Zahnarztpraxis Dr.N.Meier
Schöne Zähne vermitteln Lebensfreude. Ihre Wünsche stellen wir in den Mittelpunkt unserer Arbeit in einer entspannten, freundlichen Athmosphäre.
www.zahnarzt-liechtenstein.li
Exklusiv Taxi
Wir bieten Taxifahrten, Flughafen Transfer, Kurierdienst (europaweit), Shuttledienst, Chauffeurdienst, Wert & Sachtransport, Krankentransporte.
www.exklusivtaxi.li
Gebr. Hilti AG
Wir realisieren Hochbauten in allen Dimensionen für die Menschen von Heute. Wir helfen Ihnen ein harmonisches Zuhause mit handwerklicher Perfektion zu gestalten.
www.hiltibau.li
Keramik Schaedler
Nachdem die Keramik Schädler mit origineller Energie-Keramik aufgefallen ist und Urnen in einem zeitgemässen Design herstellt, nimmt sie jetzt Kachelöfen ins Visier.
www.schaedler-keramik.com